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CDU nominiert Dr. Tim Grüttemeier für die Nachfolge von Helmut Etschenberg

1807413 GRÜTTEMEIER Dr. TimDie beiden CDU-Kreisverbände Aachen und Aachen Land nominieren den erfolgreichen Verwaltungschef der Kupferstadt Stolberg als Kandidaten für das Amt des Städteregionsrates

StädteRegion Aachen.  Mit seiner Ankündigung, zum Jahreswechsel das Amt des Städteregionsrates aus gesundheitlichen Gründen niederlegen zu müssen, hat Helmut Etschenberg am 20. Juni 2018 das Rennen um die politische Zukunft der StädteRegion eingeläutet. In den zurückliegenden Jahren war er das Gesicht des Kommunalverbandes mit zehn Mitgliedsstädten und -gemeinden und einer Gesamtbevölkerung von über 550.000 Menschen. Er hat maßgeblich zum Erfolg der StädteRegion und zum Zusammenwachsen des ehemaligen Kreises Aachen und der kreisfreien Stadt Aachen beigetragen, die Region durch seine weitblickende Arbeit nachhaltig geprägt und nicht zuletzt durch seinen engagierten Kampf gegen die belgischen Atommeiler in Tihange und Doel bundesweite Anerkennung erhalten. Diese erfolgreiche Arbeit gilt es nun fortzusetzen und die StädteRegion Aachen gleichzeitig mit neuen Ideen voranzubringen.

„Dr. Tim Grüttemeier war von Anfang an unser Wunschkandidat für die Nachfolge von Helmut Etschenberg, denn seine Bilanz als Bürgermeister der Kupferstadt Stolberg ist mehr als beeindruckend und zeigt, dass er mit Erfolg eine Verwaltung führen, für seine Ziele begeistern kann und Herausforderungen beherzt angeht.“, erklärt Hendrik Schmitz, der Vorsitzende der CDU Aachen Land den gemeinsamen Vorschlag: „In den vergangenen Wochen haben wir sehr intensive Gespräche geführt und wir sind froh, dass wir ihn für die Kandidatur gewinnen konnten. Dr. Grüttemeier ist nicht nur durch seine Funktion vor Ort, sondern auch durch seine Arbeit im Städte- und Gemeindebund Nordrhein-Westfalens bestens vernetzt und ist ein ausgewiesener Fachmann für kommunale Finanzen und Wirtschaftsförderung. In den vier Jahren, in denen er die Amtsgeschäfte in Stolberg geführt hat, ist die Kupferstadt wieder zu einem Kraftpaket und zu einem Innovationsmotor in der StädteRegion geworden und bei zahlreichen Zukunftsprojekten für die Region ist Dr. Grüttemeier ein entscheidender Verhandlungspartner. Er genießt hohes Ansehen bei seinen Bürgermeisterkollegen in der Region und darüber hinaus. Seine Kompetenz und seine Tatkraft brauchen wir im Amt des Städteregionsrates.“

Auch im neuen Amt möchte Grüttemeier an seine erfolgreiche Arbeit anknüpfen und neue Ziele für die StädteRegion entwickeln. Als Zukunftsthemen für die Region benennt der designierte Kandidat insbesondere Mobilität, Digitalisierung, Wirtschaftsförderung, Bildung und Betreuung. Doch auch der weiteren Stärkung des Ehrenamtes und der Weiterentwicklung des Ländlichen Raumes wird in den kommenden Jahren eine noch größere Bedeutung zukommen.

„In Stolberg haben wir zeigen können, dass wir Themen nicht länger isoliert betrachten dürfen. Die technologische Revolution, die wir zurzeit erleben, verändert umfassend die Art wie wir leben, lernen, arbeiten und auch wie wir miteinander umgehen. Hieraus entstehen berechtigterweise viele Sorgen, die es ernst zu nehmen gilt, gleichsam bietet dieser Wandel einer Innovationsregion wie Aachen jedoch auch zahlreiche Chancen, die ich nutzen möchte.“, erläutert Dr. Grüttemeier: „Wir müssen beispielsweise Mobilität umfassend denken und die Vorteile der einzelnen Verkehrskonzepte kombinieren, damit das Gesamtergebnis mehr wird als die Summe seiner Teile. Eine einseitige Förderung von Leuchtturmprojekten darf nicht zu einer Vernachlässigung des ländlichen Raumes führen. Wir können Vorreiter werden, wenn wir gemeinsam vorgehen, neuen Zukunftsunternehmen ausreichend Raum für Gewerbeneugründungen und -erweiterungen bieten und auch die Bedürfnisse der Menschen nach zuverlässiger Bildung und Betreuung nicht außer Acht lassen. Es gilt, eine Konkurrenz zwischen den Mitgliedskommunen zu verhindern und überall dort, wo es sinnvoll ist, Kooperationen zu fördern, ohne die Vorteile der kommunalen Selbstverwaltung zu verspielen. Ich bin fest überzeugt, dass wir nur gemeinsam stark sein können und deswegen halte ich es auch für falsch, dem gemeinsamen Kampf gegen Tihange eine Absage zu erteilen. Die Kampagne der Tihange-Gegner ist keine Panikmache, sondern ein beeindruckender Nachweis dafür, dass es der StädteRegion unter Helmut Etschenberg gelungen ist, ein breites Bündnis aus über 100 Städten aus dem gesamten deutsch-belgisch-niederländischen Grenzgebiet zu schmieden und dieses Netzwerk sollten wir nicht schlecht reden, sondern nutzen, um mit Innovation und neuen Ideen die Energiewende zum Erfolg zu bringen.“

1807413 Pressefoto KGS netDass Grüttemeier der geeignete Kandidat ist, um diese Ziele zu erreichen, davon ist auch Holger Brantin, der Kreisvorsitzende der Aachener CDU, überzeugt. „Jeder, der Dr. Grüttemeier in den vergangenen Jahren kennen gelernt hat, der weiß um seine hohe Fachkenntnis und um seine Fähigkeiten, bei Verhandlungen das Gesamtergebnis nicht aus dem Blick zu verlieren. So war er beispielsweise bei den komplizierten Kooperations- und Fusionsverhandlung von STAWAG und regionetz ein zuverlässiger Ansprechpartner, ohne den die Gespräche wahrscheinlich nicht zu dem erfolgreichen Ergebnis von heute geführt hätten. Als promovierter Jurist mit dem Schwerpunkt Steuerrecht bringt er die notwendige Ausbildung mit, um Finanzen und Wirtschaft zu stärken und als erfolgreicher Chef der Verwaltung der größten Mitgliedskommune des Altkreises hat er gezeigt, dass er eine große Verwaltung lenken kann. Seine bisherigen Erfolge zeigen ganz deutlich, dass er der beste Kandidat für unsere Heimatregion ist. Wir stehen voll hinter ihm.“

In den kommenden Wochen steht den beiden Kreisverbänden und insbesondere dem Kandidaten nun ein straffes Arbeitsprogramm bevor. Die Themen, die im Wahlkampf bearbeitet werden sollen, müssen nun weiter ausgearbeitet, eine Werbekampagne konzipiert und zahlreiche Termine koordiniert werden.

„Bislang stehen wir natürlich am Anfang der Wahlkampfvorbereitungen, da ich mich erst für die Kandidatur entschlossen habe, nachdem wir auch für Stolberg ein Verfahren zur Nachfolge finden konnten. “, erklärt Dr. Grüttemeier. „Mir war zunächst aber wichtig, dass unsere erfolgreiche Arbeit in meiner Heimatstadt fortgeführt werden kann und deswegen mussten auch hier zahlreiche Gespräche geführt werden. Stolberg ist meine Heimatstadt und soll nicht Netz und doppelter Boden für mich sein. Damit die CDU und meine Nachfolgerin, bzw. mein Nachfolger im Bürgermeisterbüro auch Planungssicherheit für die Zukunft haben, habe ich mich deswegen entschieden, unabhängig vom Ausgang der Wahl im November, in der Kupferstadt nicht mehr für eine weitere Legislaturperiode zur Verfügung zu stehen.“

Der Sommer wird somit von viel Arbeit geprägt sein, doch der designierte Kandidat der CDU freut sich auch auf diese Aufgaben. „Natürlich war die Urlaubszeit anders geplant, doch ich werde unterstützt von zwei überzeugten und motivierten Kreisverbänden, einem tollen, engagierten Team und natürlich meiner Familie. Mein Wahlprogramm muss ich nicht von Grund auf neu erfinden. Es wird sicherlich auf das aufbauen, was ich in Stolberg schon an Ideen umsetzen konnte und ich habe viele konkrete Ansatzpunkte, wie ich die StädteRegion weiterentwickeln möchte. Der 4. November wird eine Richtungsentscheidung für die StädteRegion und ich freue mich auf die Chance, unsere Heimat mit neuen Ideen nach vorne zu bringen.“

 

 

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